EFRE-Projekt |
Ausbau des KBBZ Saarlouis zum Kompetenzzentrum "Internationaler Handel"
Im Rahmen des
EU-Programms EFRE soll das Kaufmännischen Berufsbildungszentren Saarlouis zu regionalen Kompetenzzentrum in dem Bereich „Internationaler Handel“ ausgebaut werden. Der Arbeitsschwerpunkt liegt auf der konkreten Abwicklung des Auslandsgeschäftes bei Betrieben im Groß- und Außenhandel.
Dabei werden Kooperationsstrukturen mit Klein- und mittelständigen Betrieben der Region, aber auch mit den Kammern und Behörden aufgebaut. Die Schule kommuniziert mit den Kooperationspartnern über Internet und stellen insbesondere den Betrieben ein Serviceangebot zur Abwicklung des Außenhandels zur Verfügung. Auf einer einzurichtenden Internetplattform werden konkrete Hilfestellungen zur Abwicklung des Auslandsgeschäftes für regionale Betriebe im Handel zur Verfügung gestellt.
Um die internationalen Kompetenzen aller am Netzwerk Auslandsgeschäft Beteiligten auszubauen, werden Lerninhalte im Zusammenhang mit internationalen Wirtschaftsbeziehungen als Weiterbildungsangebot in die berufliche Erstausbildung integriert. Das KBBZ Saarlouis kooperiert bei dem Erwerb von Zusatzqualifikationen mit der Industrie- und Handelskammer im Saarland. In Kooperation mit der Industrie- und Handelskammer werden die Zusatzqualifikationen Internationale Wirtschaftsbeziehungen und Präsentationstechnik und Wirtschaftsenglisch/-franzöisch angeboten. Bei beiden Zusatzqualifikationen finden eine schriftliche und eine mündliche Prüfung statt. Die beiden Zusatzqualifikationen stärken das internationale Kompetenzprofil der Auszubildenden in dem Ausbildungsberuf Kaufmann/-frau im Groß- und Außenhandel und somit auch der Mitarbeiter der dualen betrieblichen Partner. Eine Umfrage bei 50 Ausbildung nach der Bedeutung der Zusatzqualifikationen hat ergeben, dass beide Zusatzqualifikationen (IWP und Fremdsprache) für die Ausbildungsbetrieben zu ca. 80% wichtig bis sehr wichtig sind.

Quelle: Pädagogische Arbeit von Frau StRin N. Stephan, Bedeutung der Zusatzqualifikation "Internationale Wirtschaftsbeziehungen und Präsentationstechnik" für die Ausbildungsbetriebe
Das Berufsbildungszentrum in Saarlouis strebt eine Lernortkooperation mit international agierenden Betrieben in der Region an. Zu Themenkomplexen im Bereich der internationalen Wirtschaftsbeziehungen werden Projekte mit Betrieben der Region durchgeführt. Die Auszubildenden bereiten die Projekte durch Informationsbeschaffung im Internet und durch digitale Kommunikation vor. Die Durchführung erfolgt beim Kooperationspartner. Die Auszubildenden erstellen zu den Themenbereichen der Projekte Präsentationen, die den am Außenhandel Interessierten auf der Internetplattform zur Verfügung gestellt werden.
Das folgende Diagramm zeigt, dass die Ausbildungsbetriebe einen regen internationalen Handel treiben und dass vorwiegend die Länder der EU Handelspartner sind.

Quelle: Pädagogische Arbeit von Frau StRin N. Stephan, Handelspartner der Ausbildungsbetriebe
Auf einer Internetplattform soll den Klein- und Mittelbetrieben der Region aber auch ein umfassendes Serviceangebot zum Außenhandel angeboten werden. Dieses bezieht sich auf die Abwicklung von Auslandsgeschäften innerhalb (Intrahandel) und außerhalb (Extrahandel) der Europäischen Union. Das folgende Diagramm zeigt den Informationsbedarf der Ausbildungsbetriebe bzgl. zentraler Themen im internationalen Handel.

Quelle: Pädagogische Arbeit von StRin N. Stephan, Informationsbedarf der Ausbildungsbetriebe
Die einzurichtende Internetplattform kann von allen am Außenhandel Interessierten genutzt werden. In der Region wird die Schule als kompetenter Partner zur Abwicklung des Auslandsgeschäftes wahrgenommen.
Langfristig unterstützen die angebotenen Serviceleistungen den Ausbau der Auslandsaktivitäten der Unternehmen in der Region. Die berufsbildenden Schulen tragen somit zu einem erfolgreichen Strukturwandel in der Region bei.
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